Na happy Birthday!

Gestern feierte ich meinen 24. Geburtstag. Das erste mal, dass ich an meinem Geburtstag Regen hatte, das sollte wohl was heissen.

Das Kaffeetrinken am Nachmittag war nett und schön, gegen 19 Uhr kam dann meine beste Freundin zusammen mit ihrem Freund aus Bielefeld.

Wie man es so macht begrüßt man sich in der Tür. Ich ging also 1-2 Schritte hinaus, hinter mir fiel die Tür zu – wie beim ersten mal auch schon – aber meine Freundin war ja noch drin. Zur Begrüßung kam sie aber auch raus und irgendwie dachte keiner von uns beiden an die blöde Tür und PENG, da war die Tür zu.

Ich schaute meine Freundin fragend an und fragte dann ob sie einen Schlüssel hat… Sie sagte Nein… Okay, dann war erstmal Stille – wir haben uns doch tatsächlich ausgesperrt. Und da standen wir nun mit dem Besuch VOR der Wohnungstür, ohne Handy, ohne Schuhe und mit nem großen Problem!

Das war echt ein Schock. Ich ging mit meiner Freundin zu einem unserer Nachbarn und bat diesen, dass sie doch mal die Telefonnummer vom Vermieter und Hausverwalter raussuchen solle. Das taten diese auch. Und noch mehr. Sie versuchten sogar uns beim einbrechen zu helfen, was allerdings alles fehlschlug. Den Hausverwalter konnte man nicht erreichen, da er sein Handy ausgeschaltet hatte – oh man.

Nach knapp 30 Minuten dachten wir darüber nach einen Schlüsseldienst zu rufen, denn irgendwie mussten wir ja zurück in die Wohnung und die Tür einschlagen wäre etwas teuerer gekommen als die 200 Euro für den Schlüsseldienst.

Ich probierte ein letztes mal den Vermieter zu erreichen und bekam ihn dann auch tatsächlich ans Telefon, erklärte die Situation. Die waren genauso geschockt wie wir 🙂

Ich fragte ob sie noch einen Ersatzschlüssel haben…“Nein, so was haben wir nicht, ich schaue aber mal nach“

In deren Schlüsselschrank hing dann tatsächlich noch ein Schlüssel der nicht zugeordnet werden konnte…

Also schickte ich meine Freunde, die mit Auto zum Glück da waren (ich hatte nicht mal Socken an), los zu den Vermietern den Schlüssel abholen…

Noch mal eine halbe Stunde später schließlich rückten sie zurück mit einem Schlüssel 🙂 DEM Schlüssel, die letzte Hoffnung, es ging um alles oder nichts… Wir steckten den Schlüssel ins Loch, drehten um, es tat sich nichts!

Verarsche! Der Freund von meiner besten Freundin hat uns auf den Arm genommen, er machte die Tür auf, der Schlüssel passte!

Ich hätte vor Freude an die Decke springen können! Der Schlüsseldienst wäre übelst teuer gewesen… Fazit: Ein Schreck am Geburtstag der sich gewaschen hat! Das wir neben 2 verlorenen Stunden mit leerem Magen auch gut einen auf die Mütze bekommen haben soll sich nicht noch mal wiederholen.

Gleich am Montag werde ich mit meiner Freundin einen Ersatzschlüssel bei unseren super Vermietern zwischenparken, falls so was noch einmal passieren sollte.

Puuh! Glück im Unglück gehabt. Das anschließende Steak war dann umso köstlicher (nachdem der Schock verdaut war).

Updated: 2. August 2009 — 18:24

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