Kinder und Technik heute

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Vor ein paar Jahren war man noch derjenige, der Oma das Handy erklärt hat und bei jedem Techniktrend dabei war. Jetzt kommt die nächste Generation und auch hier spielt Technik eine noch nie dagewesene Rolle im Leben.

Generation X bis Z

Bei der Einteilung der Generationen hat man einen fundamentalen Fehler begangen. Mit der Generation, die nach 1965 bis etwa 1980 geboren ist, hat man begonnen, sie mit Buchstaben zu bezeichnen. Als Generation X gilt man, wenn man in diesem Zeitraum geboren ist. Erste PC´s, Commodore und Sinclair haben die Jugend bestimmt. Das Internet war noch nicht bis in die Haushalte vorgedrungen. Danach, in den 1980ern bis Ende der 1990 wurde die Generation Y geboren. Die Millenials waren die ersten, die das Mobiltelefon als Alltagsgegenstand kennengelernt haben. War das Autotelefon bisher reiner Luxus gewesen, so hat diese Generation gelernt, dass es ein wichtiger Teil des Lebens ist. Nokia, Motorola und Siemens waren die Marken, die heute allesamt mehr, oder weniger verdrängt wurden. Jetzt wächst die Generation Z heran. Nach dem Jahr 2000 geboren und aktuell bis zu 19 Jahre alt, kennen diese jungen Erwachsenen und Kinder die Technik, wie noch keine Generation sie kannte.

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Das Smartphone zu entsperren und zu einem Spiel, oder in die Galerie zu navigieren ist eine einfache Aufgabe für ein Kind der Generation Z

Touchscreens

Die Eingabe hat sich in der letzten Zeit stark verändert. Kinder von heute kennen keine Wählscheiben mehr. Das kannten allerdings auch die Millenials nicht mehr. Die haben ihre Mobiltelefone mit Tasten bedient. Tasten sind für die Generation Z etwas exotisches. Sieht man sich die Bemühungen von Apple an, die Tasten am Smartphone komplett zu entfernen und bedenkt man, dass die meisten aktuellen Mobiltelefone nur 4 echte Tasten haben, dann ist das ein erheblicher Unterschied zu älteren Geräten. Geräte wie der legendäre Nokia Communicator hatten ein vollwertige Tastatur und kamen komplett ohne Touchscreen aus. Viele sagen, dass die Entscheidung Nokias, keinen Touchscreen zu verwenden, das Todesurteil für den finnischen Marktführer war. Zu innovativ und neu war das iPhone, das ohne die übliche Tatstatur auskam.

E-Sports

Es gibt immer wieder Diskussionen über das Thema E-Sports. Sportverbände weisen darauf hin, dass die Arbeit am PC und damit auch das Spielen, gesundheitliche Schäden nach sich ziehen kann. Vertreter des E-Sports verweisen darauf, dass etwa Schach genausowenig ein Sport ist, wie ein Computerspiel. Heute füllen E-Sport-Veranstaltungen ganze Hallen und die Spieler treten, in Ligen organisiert, gegeneinander an. Das Publikum feuert sie an und sieht sich das Spiel auf großen Leinwänden an. Viel Unterschied zu echtem Sport gibt es, zumindest bei diesen Veranstaltungen, nicht mehr. Für die Generation Z ist das Spielen an Consolen, oder am PC selbstverständlich und ein Teil des Lebens. Die Zeit vor dem Bildschirm zu verbringen war lange Zeit verrufen. Heute, da alle Menschen viel Zeit vor Bildschirmen verbringen, wirkt es ganz normal.

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Kinder mit Smartphones gehören zunehmend zum Straßenbild

Kinder und Technik

Ein wichtiger Aspekt der aktuellen Technik ist die Benutzerfreundlichkeit. Es ist nicht nur der Touchscreen, der die Bedienung der Geräte deutlich vereinfacht hat. Es gibt mehr Piktogramme, weniger Text und die Oberflächen sind homogener, als früher. Die Navigation ist in den Betriebssystemen normiert und so kommt man meist mit einer einfachen Bewegung wieder zurück zur Startseite. Diese Bedienerfreundlichkeit kommt allen Anwendern zugute. Allerdings profitieren Kinder am meisten davon. Papas Handy ist schnell entsperrt und die Navigation zu den Spielen lernt das Kind nach wenigen Versuchen. Können die Kleinen lesen, ist es notwendig bei der Eingabe von Passwörtern aufzupassen. Das Technikverständnis der Kleinen ist ungeschlagen. In allen Lebensbereichen gibt es spezielle Angebote für Kinder. Namhafte Hersteller bieten eigene Kinderkollektionen, wie beispielsweise ferm LIVING Kids an. Spezielle Wohnaccesoires, die für Kinder gedacht sind. Auch Kinder-Smartphones werden angeboten, allerdings werden sie kaum genutzt.

Kinderleichte Bedienung

Die Bedienung der aktuellen Smartphones ist bei Android und iOS gleichermaßen einfach. Im wahrsten Sinn des Wortes ist die Bedienung kinderleicht und auch die Kleinsten können schnell die wichtigsten Funktionen nutzen. Die Eltern, selbst Generation Y, sind es gewohnt, jeden immer und überall zu erreichen. Also bekommen die Kinder, spätestens mit dem Schuleintritt, das erste Handy. Die Entscheidung fällt dabei meist auf ein normales, also kein, speziell auf Kinder abgestimmtes Gerät. Damit stehen den Kindern alle Möglichkeiten und Apps offen. Eine Einschränkung der Möglichkeiten macht allerdings Sinn. Kinder lernen schnell und rasch verliert man den Überblick über ihre Aktivitäten, wenn man nicht aufpasst. Unser aller Leben ist heute geprägt von Technik. Vom Smartphone, das uns weckt, unsere Termine und Kontakte abwickelt und unser Leben dokumentiert, über das Internet of Things bis zum eigentlichen Internet, das wir auf verschiedenste Arten nutzen. Das trifft auch auf die Kinder zu.

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Das iPhone hat einen neuen Standard in der Bedienung eines Smartphones gesetzt

Youtube

Streaming ist heute eine echte Alternative zum Fernsehen. Video on demand, ob es Amazon Prime, Netflix, oder Youtube ist, ermöglicht es, das Programm selbst zusammenzustellen. War es zwei Generationen früher noch ganz normal, dass Fernsehen nur ein paar Stunden am Tag verfügbar war, man nur wenige Sender zu auswahl hatte und man das ansehen musste, was gespielt wurde, hat sich das komplett verändert. Neben 100 Fernsehsendern aus aller Welt, stehen uns auch Streaming-Dienste zur Auswahl. Wollen wir etwas bestimmtes sehen, dann reicht eine Suchanfrage. Es gibt nichts, das man sich nicht jederzeit ansehen könnte. Musik kommt unterwegs und daheim aus dem Internet und hören die Kinder einmal Radio, dann ist es schwer, ihnen zu erklären, dass man nicht einfach weiterschalten kann, wenn ein Lied nicht gefällt.

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Die Print-Ausgaben der großen Zeitungen sind seit langem rückläufig. Wir bekommen unsere Informationen aus dem Internet

Wandel der Zeit

Viele Berufe leiden an Nachwuchsmangel. Speziell das Handwerk ist wenig gefragt. Die Arbeit am Computer ist heute schon für viele der Standard. Auch wenn die heutigen Kinder ins Arbeitsleben eintreten, wird der PC vom Arbeitsplatz nicht mehr wegzudenken sein. Wir alle leben heute auf Schritt und Tritt mit Technik. Auch wenn die Entwicklung langsamer geworden ist und die echten Quantensprünge selten sind, geht es ständig bergauf. Mehr Leistung, schnellere Rechnungen und insgesamt immer leistungsfähigere Maschinen helfen uns bei unseren Aufgaben. Die Arbeit, die wir verrichten beschränkt sich meist auf die Bedienung von Computern, Von der Bestellung über die Produktion bis in die Logistik und den Einzelhandel läuft heute alles elektronisch ab. 5G, das aktuell entwickelt wird, wird die ohnehin schon intensive Verfügbarkeit von Online-Diensten revolutionieren. Mit atemberaubender Geschwindigkeit wird das Internet uns zur Verfügung stehen. Ein erster Schritt, der für die Generation Z sicherlich nicht der letzte Schritt sein wird. Kinder und Technik haben heute eine Beziehung, wie sie noch keine Generation hatte. Eine große Chance für sie.

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