Mit USB Kabel sicher Daten übertragen

Datensicherheit ist in der heutigen Zeit mehr denn je ein Thema. Seit Beginn des Internetzeitalters hat sich zwar auch die Anzahl der Möglichkeiten, die wir durch den technischen Fortschritt haben, enorm gesteigert, doch das bedeutet nicht, dass die Sicherheit ebenso fortschrittlich vorangeschritten ist, wie man es sich manchmal gerne wünschen würde.

Mittlerweile können wir das Internet von überall aus mit Smartphones und Co benutzen, es sind uns fast keine Grenzen gesetzt. Diese Vielzahl an Möglichkeiten hat uns so fasziniert, dass wir manchmal gar nichts dagegen zu haben scheinen, dass unsere Daten an Orte geraten, wo sie nicht hingehören. Wir sollten sehr viel bewusster mit dem Bereich der sicheren Datenübertragung umgehen als wir es momentan tun.

Ob es für den Beruf ist oder private Angelegenheiten, sobald wir etwas übertragen oder das Internet benutzen, hinterlassen wir irgendwelche Spuren, die dann wahrscheinlich von Personen aufgegriffen werden, die damit nichts Bösartiges vorhaben, doch wie sicher können wir uns da sein? So sollten wir wirklich versuchen, unsere Daten nur auf Internetseiten zu hinterlassen, die ganz eindeutig verschlüsselt oder anderweitig gesichert und zertifiziert sind. Des Weiteren kann allerdings auch beim Versenden von Emails oder der Benutzung anderer drahtloser Netzwerke viel verloren gehen. Dadurch, dass das Internet in der heutigen Zeit nun einmal der führende Kommunikationskanal ist, kann man es nicht vermeiden, diese Wege das eine oder andere Mal zu nutzen, doch wir können zumindest versuchen, dies so sicher wie möglich zu gestalten, um uns und unsere Daten zu schützen, die wir damit durch die ganze Welt schicken.

So kann die Datenvermittlung zum Beispiel innerhalb eines Unternehmens mit Hilfe von einem Micro USB Kabel sehr viel sicherer von Statten gehen, als wenn man ein unternehmensinternes Netzwerk, Bluetooth oder andere Möglichkeiten wählt. Zwar sind diese Varianten in den meisten modernen Firmen sowie anderen Institutionen vorhanden, doch je nach Wichtigkeit eines Dokuments oder einer Datei,  sollte man es sich wirklich gut überlegen, ob man nicht den ein klein wenig umständlicheren aber dafür auch sichereren Weg wählen sollte. Dadurch, dass USB Kabel nicht abgehört werden können, ist es ausgeschlossen, dass so eine Information nach außen dringen kann. Wenn man den Personen vertraut, die Zugriff auf die Daten haben, dann kann so im Grunde überhaupt nichts passieren.

Doch zu viel Vertrauen ist in Bezug auf diesen Punkt wahrscheinlich auch nicht gut, denn firmeninterner Datendiebstahl ist keine Seltenheit. Das bestätigt auch eine Studie der Londoner Anwaltskanzlei EMW. Im vergangenen Jahr wurde diesbezüglich festgestellt, dass die Anzahl der Gerichtsprozesse, die gegen ehemalige Mitarbeiter in Verbindung mit Datendiebstahl laufen, im Jahr 2012 im Vergleich zum Jahr 2011 um 58 Prozent gestiegen ist. Vor allem Mitarbeiter, die die Kündigung erhalten haben, nehmen so oftmals so viele Informationen wie möglich an sich, die sie in Zukunft gegen ihren bisherigen oder zugunsten eines neuen Arbeitgebers verwenden können. Selbst mit der internen Datenübertragung, ob per drahtlosem Netzwerk oder USB Verbindungen, sollte man demnach so vorsichtig wie möglich sein und, so unschön das auch klingen mag, immer vorsichtig damit sein, was man Mitarbeitern anvertraut und was nicht.

 

Updated: 18. Februar 2014 — 14:48

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